In der heutigen Podcastfolge geht es um zwei wesentliche Punkte:

  1. Die Meinung anderer sollte nicht über deinen Entscheidungen stehen
  2. Hör auf dein Bauchgefühl und verzichte aufs Geld, wenn es sich falsch anfühlt

 

zu 1.:

Viele Entscheidungen, die wir treffen, treffen wir immer mit der Rücksicht auf Andere in unserem Umfeld.

Wir wollen unsere Eltern nicht verschrecken, wir wollen unseren besten Freund nicht kränken etcetera, etcetera…

 

Das ist aber das dümmste was wir machen können, denn unser Inner Circle möchte ja das Beste für uns und oft denken wir einfach nur, dass wir etwas machen könnten, was diese Menschen kränkt oder ihnen nicht gefällt. Wir stützen uns also auf Hypothesen in der Zukunft, die uns stressen. (Das würde Jacob Drachenberg jetzt sagen.)

 

Die Menschen aus unserem Inner Circle lieben uns, unabhängig von dem was wir tun, auch wenn sie vielleicht manchmal skeptisch sind. Diese Menschen wollen das Beste für uns, da gehört es dazu, dass sie Angst haben, wenn wir uns „in Gefahr begeben“. Das sollten wir uns immer vor Augen halten, am Ende zählt hier aber zu zeigen, dass es für einen selbst der richtige Schritt ist und den Inner Circle zu überzeugen, dass wir in diesem Thema aufgehen.

 

zu 2.:

Wie in einem der letzten Podcasts erwähnt, hatte ich eine Anfrage von einer Brand für die ich einen Podcast für Fitnesstrainer aufsetzen und diesen auch langfristig führen sollte.

Aufgrund meiner Selbstüberschätzung habe ich das Projekt angenommen und den Geschäftsführern zugesagt, bis ich gemerkt habe, dass es mir Bauchschmerzen bereitet an die To-Dos zu denken, weil es gar nicht mein Thema ist.

 

Das Problem war, dass ich Fitnesstrainer und Personal Trainer über einen Kamm geschert habe und das aber zwei komplett verschiedene paar Schuhe sind.

 

Somit musste ich am Ende einen finanziell sehr lukrativen Deal absagen, weil ich nicht der Richtige für das Projekt war.

Natürlich hatte ich Angst, dass die Geschäftsführer mich dafür hassen und nichts mehr mit mir zu tun haben wollten, jedoch hätten sie am Ende mehr Kopfschmerzen mit mir als ohne mich gehabt.

 

Als ich mir das eingestanden habe, musste ich den entscheidenden Anruf machen und es war…. sehr unangenehm.

 

Dennoch haben wir am Ende eine Lösung gefunden, die viel besser passt als mich als Moderator einzusetzen und beide Parteien sind glücklicher als zuvor.