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In den letzten Jahren wurde ich sehr oft nach Empfehlungen für Equipment gefragt. Auf dieser Seite möchte ich die Frage beantworten, was du zum Aufnehmen eines Podcasts brauchst. Dies variiert von Remote Interviews mit/ohne Video bis hin zur Aufnahme in einer physischen Location mit/ohne Studio Setup.

Natürlich gibt es all das auch in Einsteiger und Profi unterteilt, denn angefangen habe ich mit einem < 100€ Setup, während meiner aktuelles Setup deutlich ausgereifter ist.

Disclaimer: Eigentlich alle Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Ich verdiene also eine kleine Provision, falls du etwas kaufst, ohne dass es dich mehr kostet. Danke für deine Unterstützung!

Remote Setups

Remote Setups haben einen einzigen Zweck: Möglichst gute Qualität vom Schreibtisch aus aufnehmen.
Das bedeutet du nimmst eine Software, mit der du Anrufe abhalten kannst und zeichnest diese auf.
Mögliche Software:

Einsteiger (Budget 120 – 180€)

Das einfachste Setup besteht aus einem Mikrofon und gegebenenfalls einer Webcam:

Das reicht für den Anfang vollkommen aus. Um ehrlich zu sein habe ich mit einem super einfachen Setup dieser Art über 100 Interviews aufgenommen.

Medium (Budget 290€ – 550€)

Wenn du ein bisschen professioneller werden möchtest und ein bisschen mehr Budget hast würde ich dir Folgendes empfehlen:

Expert (Budget 710€ – 1390€)

Mit diesem Setup hast du von perfekter Bild & Videoqualität bis hinzu optimalem Lichtsetup und Audiointerface alles, was das Podcasterherz begehrt. Dieses Setup habe ich im 4. Podcastjahr erst angeschafft, dementsprechend ist es nicht notwendig, um einen hochwertigen Podcast zu produzieren, es macht viele Dinge aber leichter.

Solltest du es wirklich ernst meinen und von vornherein das optimalste Setup aufstellen wollen, dann empfehle ich dir die folgenden Produkte:

In-Person Interviews

In-Person Interviews sind definitiv eine ganz andere Disziplin als Remote Interviews. Mein erstes In-Person Interview war ein absolutes Drama:
Interviewen sollte ich den Gründer von Slack, einer digitalen Kommunikationssoftware, die inzwischen einige Milliarden Euro Wert ist. Ich hatte extra dafür Equipment angeschafft, weil es auch 2017 schon ein Big Deal war.

Ich saß mit Cal (Co-Founder und CTO von Slack) am Tisch, habe aufgenommen und es war ein absolut geiles Gespräch, obwohl es weit außerhalb meiner Komfortzone war. Beim Beenden der Aufnahme ist mir aufgefallen, dass ich die Aufnahme nicht richtig gestartet habe. Im ersten Moment habe ich das überspielt und das Missgeschick erst später eingestanden. Wir haben es dann nochmal via Zoom versucht, aber das Ergebnis war bei weitem nicht so gut.

Was ich damit sagen will ist, dass du das Equipment auf jeden Fall einige Male vorher testen und einstudieren solltest, denn das ist sonst ziemlich nervenaufreibend.

In-Person Interviews reichen von einem einfachen Aufnahmegerät auf dem Tisch bis hin zum vollen Studio Set-Up. Natürlich werde ich nur die technischen Komponenten abdecken – falls es dich interessiert, meine Studio Couch ist von Vetsak.

Einsteiger (Budget 360€ – 375€)

Dies ist das perfekte Einsteigersetup zum Aufnehmen in Persona. Einfach Recorder auf den Tisch, Mikros dran und eventuell noch mit dem iPhone filmen: Perfekter Start!

Profi (Budget 1060€ – 1290€)

Mit diesem Setup bist du in der Lage Top-Qualität in allen möglichen Situationen zu liefern. Egal ob du bei einer Konferenz oder in deinem eigenen Studio aufnimmst, du bist für alle Situationen gewappnet.

Komplettes Videopodcast-Studio (Budget ca. 2000€)

Dieses Setup ist das Non-Plus Ultra, macht aber nur Sinn, wenn du es aufgebaut lassen kannst. Zum Reisen könnte es etwas viel werden, lohnt sich aber natürlich zur Qualitätssicherung.

Grundsätzlich stehen bei mir 1x DJI Osmo Pocket und 2x iPhones als Kameras herum. Ergänzend wäre es für die Videoaufnahme auch möglich Richtmikrofone hinzuzufügen. Das erhöht die Komplexität des Setups aber enorm und deswegen bleibe ich in dieser Beschreibung bei einer Kamera (DJI Osmo Pocket) und die Audio der Mikrofone, die dann über das Video gelegt wird.